Kleider machen Leute

Volksstück nach Gottfried Keller | frei bearbeitet von Rolf Heiermann

Manipuliert der Blick auf das Äußere eines Menschen unsere Einstellung und unser Urteil über ihn?

Kann die Kleidung eines Menschen sein Schicksal bestimmen, ein gutes oder schlechtes Vorurteil evozieren. Gottfried Keller zeigt, wie einfach sich Menschen von Äußerlichkeiten und Statussymbolen blenden lassen.

Dies ist eine aktuelle  Version des Romans von Gottfried Keller.

Ein Mann, dunkel und sportlich gekleidet, mit türkischem Migrationshintergrund  ist mit seinem Auto unterwegs nach Erfurt.  Er ist IT - Chef einer großen deutschen Netzwerkfirma. Das Computersystem eines wichtigen Unternehmens spielt verrückt.  Aber bevor der Mann sein Ziel erreichen kann, spielt ihm ein Schneesturm einen bösen Streich…Er muß in einem Hotel in einer ländlichen Gegend  Zuflucht suchen. Er wird für einen anderen gehalten und dementsprechend behandelt. Aus Leichtsinn spielt er diese Rolle mit, ohne zu ahnen, in was für eine Gefahr er sich damit begibt. Denn im Radio wird eine Suchmeldung nach einem gefährlichen Verbrecher durchgegeben. Nun sind den kriminalistischen Fähigkeiten und Einschätzungen der Hotelgesellschaft Tür und Tor geöffnet. Die Komödie nimmt ihren Lauf, denn auch die Liebe kommt nicht zu kurz in diesen kalten Zeiten.

Besetzung: 2D, 4H  

Aufführungsgeschichte:

UA: Theater Schloß Maßbach, 31.03.2017, Regie: Rolf Heiermann

Fotos Sebastian Worch 
 

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