Die Wahlverwandschaften

von Johann Wolfgang von Goethe | bearbeitet von Rolf Heiermann

Eduard hat seine Jugendliebe Charlotte geheiratet und lebt mit ihr auf einem Landgut, wo er die gärtnerisch-architektonische Umgestaltung in Angriff nimmt. Dazu holt er sich seinen Freund Otto als Berater. Charlotte fürchtet die drohende Einsamkeit und lädt sich ihre unschuldig-jugendliche Nichte Ottilie ein. 

 

Doch die Harmonie ist durch das Eindringen der beiden Neuankömmlinge gestört: Eduard verliebt sich in Ottilie, Charlotte fühlt sich zu dem praktisch denkenden Otto hingezogen. Die "Wahlverwandtschaften" sind eine wunderbare Vorlage für ein psychologisches Kammerspiel. Wie in einer Versuchsanordnung agieren die Menschen in einer besonderen Situation.

„Bestraft Johann Wolfgang von Goethe 1809 in seinen „Wahlverwandtschaften“ die außereheliche Sinnlichkeit noch mit dem Tod, so eröffnet Rolf Heiermann 2012 in der Uraufführung seiner Dramatisierung den vier Figuren zumindest eine Perspektive.“ (Main Post) 

Besetzung: 2D, 2H

Aufführungsgeschichte: 

UA: Theater Schloß Maßbach, 26.10.2012, Regie: Rolf Heiermann

 

Fotos Sebastian Worch 
 

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